Es flutscht – fast

Vor einiger Zeit habe ich euch von meinem Kampf mit meinem ganz persönlichen, inneren Schweinehund berichtet. Und was soll ich sagen. Der Kerl ist ziemlich hartnäckig und hat es sich bei mir so richtig schön gemütlich gemacht. Alle Versuche ihn unter Kontrolle zu bringen scheiterten kläglich. Er war – und ist – einfach zu stark, zu überzeugend und ja ich gebe es zu – ich war zu schwach.

Doch jetzt hat sich etwas geändert. Etwas gegen das dieser fiese Mistkerl nicht ankommt. Meine Deadline! Am 23.12. ist quasi Abgabetermin für meine neue Geschichte. Denn Heiligabend ist Premiere. Komme was wolle. Schließlich kann ich nicht vor dem Weihnachtsmann stehen und sagen. „Ähmm … ich lese dir schon mal den Anfang vor. Das Ende der Geschichte erfährst du dann nächstes Jahr. Ist ja auch spannender.“ Kommt nicht so gut, oder?

Nachdem meine Wohnung also blitze-blank ist, alle Geschenke eingepackt sind und ich effektiv nur noch 8 Stunden Zeit habe – wirklich, ich hab‘s ausgerechnet – nimmt der Zeitdruck zu. Und der finale Kampf beginnt.

Die Geschichte hab ich im Kopf. 2/3 sind schon fertig. Den Rest muss ich also nur noch aufschreiben. Doch wie heißt es so schön. Der Kopf ist willig, aber das Fleisch ist schwach.

Ob ich es schaffe oder mich vor dem Weihnachtsmann so richtig schön blamiere, erfahrt ihr leider erst nächstes Jahr.

Bis dahin wünsche ich euch allen fröhliche Weihnachten.

 

Die Sache mit dem inneren Schweinehund!

Jeder kennt ihn. Und jeder bekämpft ihn. Seinen eigenen, inneren Schweinehund.

Bei mir ist es ein ziemlich ausgewachsenes und zottliges Exemplar. Blöderweise leistet es auch noch extrem gute Überzeugungsarbeit. Anstatt mich also nach einem moderaten Arbeitstag noch ein Stündchen vor den Laptop zu setzen, überredet er mich, mich aufs Sofa zu lümmeln.

Mit schlechtem Gewissen zappe ich dann durch das Fernsehprogramm. Nur um erneut festzustellen, dass es immer noch so schlecht ist, wie beim letzten Mal.

Doch was tun?

Die Geschichten in meinem Kopf verlangen schließlich nach Aufmerksamkeit. Und im Grunde wissen wir doch alle: Es fühlt sich verdammt gut an, diesen blöden Schweinehund klein zu kriegen. Egal ob es um Sport geht oder eben ums Schreiben.

Hiermit sage ich meinem Schweinehund (mal wieder) offiziell den Kampf an! Ich werde viel größer und zottliger werden als du! Ich werde dich besiegen!!!

Hoffentlich …