Der rollende Penny … rollt!

Inspiriert zu diesem kleinen Märchen hat mich eine sehr gute Freundin. Sie wirkte zu diesem Zeitpunkt irgendwie verloren und so war der Anfang schnell geschrieben. Das Problem war das Ende. Das Märchen ist ziemlich kurz und trotzdem habe ich Monate dafür gebraucht.

Als ich nämlich begann, mich etwas umzuschauen, stellte ich fest, dass es verdammt viele Menschen gibt, denen es ähnlich ging. Mich eingeschlossen. Was rät man also, wenn man selbst absolut keine Ahnung hat?

Ich muss gestehen, ich weiß es nicht. Und falls jemand von euch hofft, im rollenden Penny die Lösung zu finden, den muss ich leider enttäuschen. Alles was ich bieten kann ist ein Moment meiner Zeit.

Einen Moment in dem ihr kurz Inne halten könnt, euch ablenken, Kraft tanken und vielleicht auch ein bisschen Hoffnung schöpfen könnt, um letztendlich weiter zu suchen. Um euch wieder auf den Weg zu machen und das zu finden, was ihr verloren zu glauben habt oder was euch zu fehlen scheint.

Mehr kann ich nicht tun. Auch nicht für den Penny.

Der rollende Penny
ISBN: 9783739319438
Cover von Frau Silberfisch

erhältlich als eBook zum Beispiel bei Thalia, ebooks, Weltbild …

Cover von                           Frau Silberfisch

Mein zweiter Beitrag zur Märchenwelt

Was meine Märchenfrage angeht, bin ich leider nicht weiter gekommen. Aber es gibt trotzdem Neuigkeiten: Mein zweiter Beitrag zur Märchenwelt ist fertig! Woohoo.

Ich muss gestehen, ich bin etwas aufgeregt und sobald die Geschichte online ist, seid ihr natürlich die Ersten, die es erfahren. Versprochen.

Worum es in dem Märchen geht, verrate ich euch beim nächsten Mal. Wie sie heißt, verrate ich euch aber schon heute. Also Trommelwirbel:

Der rollende Penny

Frau Silberfisch war ebenfalls wieder fleißig und hat sich um das Titelbild gekümmert. Gefällt es euch?

Der rollende Penny
Cover Frau Silberfisch

Lass Bilder sprechen

Ein Bild sagt mehr als tausend Worte.
Wahre Worte. Auch wenn ich keine Ahnung habe, von wem diese Worte stammen. Wikipedia gibt hierzu leider keine klare Antwort. Aber egal ob es nun ein chinesisches Sprichwort oder ein amerikanischer Werbespruch ist, für mich sind diese Worte mittlerweile fast wie ein Mantra – zumindest wenn es ums Schreiben geht.

Warum? Weil ich folgendes für mich festgestellt habe. Je genauer und detailreicher ich eine Figur oder eine Szene im Kopf habe, desto besser kann ich sie aufschreiben. Wenn also ein neues Märchen wie ein Film vor meinem inneren Auge abläuft, fliegen meine Finger nur so über die Tasten. Leider ist dieser Fall ziemlich selten.

Meist habe ich nur den Hauch einer Idee. Ohne wirklich zu wissen, wohin mich diese Idee führt. Langsam entstehen dann Bilder in meinem Kopf. Figuren werden lebendig. Sie durchleben Situationen, die ich für sie geschaffen habe oder in die sie – ganz ohne mein zu tun – hineinstolpern. Manchmal stehen sie sie tapfer durch … aber manchmal sind sie bockig und tun einfach nicht das, was sie sollen.

Aber genau das sind die Momente, die das Schreiben spannend machen. Denn dann fangen diese Bilder an zu sprechen und etwas Besonderes entsteht.

Als ich „Der rollende Penny“ schrieb, hatte ich den Anfang der Geschichte komplett im Kopf. Ich habe ihn vor mir gesehen, wie er traurig und rostig vor sich hin rollt. Doch ich hatte keine Ahnung, wie dieses Märchen enden sollte und so dümpelte es lange Zeit vor sich hin, ohne wirklich irgendwo anzukommen.

Es geht also nicht darum, mir nur eine wage Vorstellung von einer Geschichte zu machen. Nein. Es geht darum, sie mir in allen Details auszumalen. Genau wie auf einem Bild, dass ich dann mit mehr als tausend Worten beschreiben kann.

Sobald mein Bild im Kopf allerdings unscharf wird, wird auch meine Geschichte schwammig. Und ihr merkt das sofort! Ihr werdet stutzig und legt im schlimmsten Fall mein Märchen zur Seite und geht zum nächsten eBook über.

Je genauer ich also ein Bild vor Augen habe, desto detailreicher wird auch meine Geschichte.

Für den rollenden Penny habe ich dann doch noch ein Ende gefunden. Und ich habe an diesem Punkt für mich gelernt: Lass Bilder sprechen, denn ein Bild sagt mehr als tausend Worte!