Die zerbrochene Tänzerin

Ich muss euch ein Geständnis machen. Ich war faul! Und bin es noch. Anstatt mich vor den Laptop zu setzen und fleißig in die Tasten zu hauen, ignoriere ich ihn einfach. Lieber treffe ich mich mit Freunden, gehe tanzen, haue mich vor den Fernseher oder genieße einfach nur die Sonne – sofern sie denn scheint. Schließlich ist Sommer.

Macht mich das zu einer schlechten Schriftstellerin? Hmm …

Auf der Leipziger Buchmesse habe ich wirkliche Schriftstellerinnen getroffen. Sie waren nur glücklich, wenn sie jeden Tag mindestens einen Satz zu Papier bringen konnten. In Büchern übers Schreiben wird auch immer gesagt, dass eine richtige Schriftstellerin immer schreiben muss. Es liegt ihr im Blut. Sie kann einfach nicht anders.

Ich aber schon.

Macht mich das nun also zu einer schlechten Schriftstellerin? Ich denke nicht! Es macht mich zur Hobby-Schriftstellerin. Schlicht und einfach.

Während ich also meinen Laptop verstauben lasse (zumindest für den Moment), wurde Annette dagegen von der Muse geküsst. Und Schwupps, hatte ich ein neues Titelbild für meine aktuelle Geschichte. Die zerbrochene Tänzerin.

Web
Cover von Annette, GrafikNEST

Versteckt auf einem Dachboden, steht eine magische Spieluhr, die nur der Wind öffnen kann. Und öffnet er sie, erscheint eine kleine Tänzerin, die all das raustanzt, was der Wind ihr mitbringt. Doch eines Tages übertreibt er …

Viel Spaß damit!

 

Wo die Weihnachtsgeschenke wirklich herkommen

Als ich heute Morgen aus dem Fenster sah, schneite es. Nur kleine Flöckchen und auch nicht sehr lang. Aber es war der erste Schnee in diesem Jahr. Ich habe mich gefreut, wie ein kleines Kind und musste erst mal auf den Balkon und meine Zunge raushalten.

Ich muss zugeben, so ein bisschen hege ich immer die Hoffnung auf weiße Weihnachten. Ich weiß, in diesen Breitengraden ist das eher selten. Aber die Hoffnung bleibt nichts desto trotz.

Und was wäre die Vorweihnachtszeit ohne eine süße, kleine Weihnachtsgeschichte. Diese hier liegt mir besonders am Herzen. Zum einen, weil es meine Erste war. Zum anderen, weil ich mit ihr besondere Erinnerungen verbinde. Welche das genau sind, möchte ich hier nicht verraten. Aber ich kann sagen, dass aus dieser kleinen Geschichte eine richtige Weihnachtstradition entstand.

Wo die Weihnachtsgeschenke wirklich herkommen

Wo die Weihnachtsgeschenke wirklich herkommen

Cover: Annette, GrafikNEST

Der rollende Penny … rollt!

Inspiriert zu diesem kleinen Märchen hat mich eine sehr gute Freundin. Sie wirkte zu diesem Zeitpunkt irgendwie verloren und so war der Anfang schnell geschrieben. Das Problem war das Ende. Das Märchen ist ziemlich kurz und trotzdem habe ich Monate dafür gebraucht.

Als ich nämlich begann, mich etwas umzuschauen, stellte ich fest, dass es verdammt viele Menschen gibt, denen es ähnlich ging. Mich eingeschlossen. Was rät man also, wenn man selbst absolut keine Ahnung hat?

Ich muss gestehen, ich weiß es nicht. Und falls jemand von euch hofft, im rollenden Penny die Lösung zu finden, den muss ich leider enttäuschen. Alles was ich bieten kann ist ein Moment meiner Zeit.

Einen Moment in dem ihr kurz Inne halten könnt, euch ablenken, Kraft tanken und vielleicht auch ein bisschen Hoffnung schöpfen könnt, um letztendlich weiter zu suchen. Um euch wieder auf den Weg zu machen und das zu finden, was ihr verloren zu glauben habt oder was euch zu fehlen scheint.

Mehr kann ich nicht tun. Auch nicht für den Penny.

Der rollende Penny
ISBN: 9783739319438
Cover von Frau Silberfisch

erhältlich als eBook zum Beispiel bei Thalia, ebooks, Weltbild …

Cover von                           Frau Silberfisch

Drei Schwestern – ein kleines Märchen

Ob Märchen wirklich aussterben, weiß ich nicht. Und wenn, werde ich es leider nicht verhindern können. Was ich aber tun kann ist, es hinauszuzögern. Und zwar in dem ich meine eigenen Märchen in die Welt setze.

Drei Schwestern ist so ein Märchen. Es ist zwar nicht mein Erstlingswerk, aber das Erste, das ich veröffentlicht habe. Logischerweise steht in der Beschreibung worum es geht. Wobei ich gestehen muss, dass sie mir nicht wirklich gut gelungen ist.

Was ihr aber nicht erfahrt ist, worum es mir bei diesem Märchen geht. Was ich damit verbinde.

Für mich steht jede der drei Schwestern für eine Facette von mir. Jede von sich eigen und doch gehört jede einzelne zu mir. Macht mich aus. Ob ich es will oder nicht. Einige sind stärker ausgeprägt als andere. Einige habe ich noch gar nicht entdeckt.

Kämpft sich nun eine neue Facette ans Tageslicht, aus welchen Gründen auch immer, wirbelt es alles durcheinander. Manchmal positiv … manchmal auch nicht. Aber auch sie ist ein Teil von mir. Und macht mich genauso aus.

Jeder Mensch entwickelt sich. Jeder trägt unzählige Facetten in sich. Wie sie sich gegenseitig beeinflussen können … naja … erfahrt ihr in „Drei Schwestern – ein kleines Märchen“.

Und nur so nebenbei, das Cover ist von einer lieben Freundin: Frau Silberfisch.

Drei Schwestern von Lucie Schmidt, Cover von Frau Silberfisch
Cover von Frau Silberfisch