Die zerbrochene Tänzerin

Ich muss euch ein Geständnis machen. Ich war faul! Und bin es noch. Anstatt mich vor den Laptop zu setzen und fleißig in die Tasten zu hauen, ignoriere ich ihn einfach. Lieber treffe ich mich mit Freunden, gehe tanzen, haue mich vor den Fernseher oder genieße einfach nur die Sonne – sofern sie denn scheint. Schließlich ist Sommer.

Macht mich das zu einer schlechten Schriftstellerin? Hmm …

Auf der Leipziger Buchmesse habe ich wirkliche Schriftstellerinnen getroffen. Sie waren nur glücklich, wenn sie jeden Tag mindestens einen Satz zu Papier bringen konnten. In Büchern übers Schreiben wird auch immer gesagt, dass eine richtige Schriftstellerin immer schreiben muss. Es liegt ihr im Blut. Sie kann einfach nicht anders.

Ich aber schon.

Macht mich das nun also zu einer schlechten Schriftstellerin? Ich denke nicht! Es macht mich zur Hobby-Schriftstellerin. Schlicht und einfach.

Während ich also meinen Laptop verstauben lasse (zumindest für den Moment), wurde Annette dagegen von der Muse geküsst. Und Schwupps, hatte ich ein neues Titelbild für meine aktuelle Geschichte. Die zerbrochene Tänzerin.

Web
Cover von Annette, GrafikNEST

Versteckt auf einem Dachboden, steht eine magische Spieluhr, die nur der Wind öffnen kann. Und öffnet er sie, erscheint eine kleine Tänzerin, die all das raustanzt, was der Wind ihr mitbringt. Doch eines Tages übertreibt er …

Viel Spaß damit!

 

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