Warum „50 Shades of Grey“ ein Märchen ist.

Ich gebe es zu, ich habe es gelesen. Sogar alle drei Teile. Von der ersten bis zur letzten Seite. So, da habt ihrs! Und auch, wenn es schon ein Weilchen her ist, schwirrt mir seit kurzem ein bestimmter Gedanke im Kopf herum.

Im Grunde ist „50 Shades of Grey“ doch nichts anderes als ein Märchen. Wenn auch ein ziemlich versautes. Aber letzten Endes findet ihr alles darin, was man für ein Märchen braucht.

Den gefallenen Prinzen, den es zu retten gilt. Die furchtlose Cinderella, die durch ihre naive, unschuldige Art (ACHTUNG: Spoiler) Erlösung bringt. Vorher muss sie natürlich noch düstere Gefahren überstehen und schwierige Aufgaben lösen. – Niemand hat behauptet, dass diese Aufgaben keinen Spaß machen dürfen. – Den Bösewicht nicht zu vergessen! In diesem Fall: Mrs. Robinson. Wer es in den anderen beiden Teilen ist, verrate ich mal nicht. Ein Spoiler reicht.

Aber das aller wichtigste ist (ACHTUNG: doch noch ein Spoiler).

Es gibt ein Happy End!

Für mich reicht das, um es als Märchen zu deklarieren. Es besitzt vielleicht nicht alle Kriterien, die es laut Definition mitbringen müsste. Aber hey, ich lebe in einer Märchenwelt. Und in Märchen ist alles möglich. Also auch, dass „50 Shades of Grey“ ein Märchen ist.

Beweisaufnahme abgeschlossen!

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